Geschichte und Trägerschaft

  • 2001 Eröffnung: Die Wohngemeinschaft im Feld 1 in Langnau, wurde unter der Schirmherrschaft der BiWo Langnau AG am 20.2.2001 auf der Basis einer privaten Initiative von Marlies Koch gegründet. Die Idee war, mittels einer neuen Wohn- und Arbeitsmöglichkeit in der Luzerner Landschaft psychisch kranken Menschen den Wiedereinstieg in die Gesellschaft und ins normale Leben zu erleichtern.
  • 20.12.2002 Vereinsgründung: Der „Verein BiWo Langnau“ wird als neue Trägerschaft ins Leben gerufen. Die Wohngemeinschaft wird als Nonprofit-Institution, politisch und konfessionell neutral geführt. Die fünf ordentlich gewählten Vorstandsmitglieder überwachen im Sinne der strategischen Führung nicht nur Betrieb, Finanzen und die Leitung, sondern stehen dem BiWo aktiv mit Rat und Tat zur Seite.

  • 2005: Bezug der Aussenwohngemeinschaft „an der Wigger“. Das Haus liegt ideal zwischen BiWo und dem Bahnhof Reiden und eignet sich vorzüglich für die Erprobung einer fortgeschrittenen Wohnstufe.

  • 2005: Es können vom BiWo erstmals Verträge mit der IV-Stelle in Bern abgeschlossen werden, welche die finanzielle Beiträge an die Heime regeln.

  • 2008: Im Rahmen des NFA (neuer Finanzausgleich) werden Leistungsvereinbarung und Leistungsvertrag mit dem Kanton Luzern abgeschlossen. Das BiWo ist gemäss IVSE (interkantonale Heimvereinbarung) anerkannt. Für die Heimaufsicht sind Vereinsvorstand und die Dienststelle Soziales und Gesellschaft  (DISG) in Luzern zuständig.

  • 2008: Das Nebenhaus im Feld 3 wird dazugemietet. Dadurch kommen neu alle BewohnerInnen in den Genuss eines Einzelzimmers. Im Parterre wird der Platz im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit für ein kleines Bistro mit 10-12 Plätzen genutzt.

  • 2012/13: Das bestehende Angebot wird um eine weitere Wohnstufe ergänzt: Es werden zwei Einzelwohnungen gemietet und eingerichtet. Wohnen mit Assistenz bedeutet Begleitung durch eine bekannte Bezugsperson des BiWo. Einzelne Leistungen können je nach Bedarf im BiWo bezogen werden (Teilnahme an Mahlzeiten, Tages- oder Freizeitgestaltung usw.) 
  • 2016: Wohnen mit Assistenz wird um eine weitere Einzelwohnung erweitert. Damit wird auf die sich konstant verändernden Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner reagiert.

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